Panzer Die Deutsche Panzerwaffe im 2. Weltkrieg

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Panzer Die Deutsche Panzerwaffe im 2. Weltkrieg (Das III Reich Sondersheft 01)

Publisher: John Jahr Verlag 1974 76 Pages

PDF 84 MB

Der Panzerwaffe ist dieses Sonderheft im Rahmen der Reihe über den Zweiten Weltkrieg gewidmet. Das hat seine volle Berechti­gung. War es doch die Panzertruppe, die dem Geschehen -zusammen mit der Luftwaffe - weithin ihren Stempel auf­drückte, zuerst auf deutscher Seite, nach der Wende von Stalingrad zunehmend auf der Seite unserer Gegner. Die deutsche Panzertruppe war noch sehr jung, als sie sich 1939 im Kampf bewäh­ren mußte. Nur vier Jahre waren seit Auf­stellung der ersten Panzerregimenter vergangen. Die Mehrzahl der Regimenter war jünger, zum Teil bestanden sie seit kaum einem Jahr. Auch die Ausrüstung mit Panzern konnte keineswegs als voll­kommen bezeichnet werden. In den Westfeldzug 1940 zog die deutsche Pan­zertruppe mit weniger und zum großen Teil schwächeren Panzern, als sie der Gegner besaß. Der Glaube an die Wirk­samkeit der Panzer und an die Richtigkeit der Idee - Zusammenfassen der Panzer und Koppelung mit den anderen Waffen­gattungen zu ihrer Unterstützung in den Panzerdivisionen - beschränkte sich au­ßerhalb der Panzertruppe auf wenige. Umso erstaunter verzeichnete die Um­welt die Erfolge der Panzerdivisionen. In den ..Blitzkriegen" von 1939-1941 stell­ten die Schöpfer die Richtigkeit ihres Konzeptes unter Beweis. Die Truppe verwirklichte es mit Hingabe, Kühnheit und Schwung.

Die Sommeroffensiven im Osten 1942 und die siegreichen Angriffsschlachten in Nordafrika zeigten noch einmal, zu wel­chen Erfolgen der geschlossene Einsatz gepanzerter Verbände führen konnte. Doch dann bestimmte die wachsende Überlegenheit des Gegners das Gesche­hen und verhinderte durchschlagende Er­folge, so 1943 bei Kursk und 1944 in den Ardennen. Der Feind hatte gelernt und focht nun nach gleichen Grundsätzen. Aber überall kämpften die deutschen Panzerverbände als Rückhalt und Feuer­wehrin Verteidigung und Gegenangriffen. Geist und Kameradschaft in den gepan­zerten Truppen waren vorbildlich, die ein­zelnen Waffengattungen in den Divisio­nen waren aufeinander eingespielt, die Besatzungen der Panzer aufeinander an­gewiesen. Führer und Geführte waren eng miteinander verbunden. So ist es heute noch, wenn sie sich treffen. Die Technik schritt seither fort. Hohlladung und Rakete begünstigen die Pan­zerabwehr ebenso wie verbesserte Richtmittel und Lenkverfahren. Im Wett­lauf zwischen Panzerung und Geschoß liegt das letztere zur Zeit vorn. Doch das ist nicht so ganz neu - auch 1939 durch­schlugen die Panzerabwehrwaffen die meisten Panzerungen -, und es bleibt ab­zuwarten, ob die Technik die Panzerung nicht doch wieder einmal aufholen läßt. Der oft zitierte Vergleich mit der Kavallerie hinkt. Der Panzerkampf ist keine Attacke. Ihr fehlte das Element des Feuers. Pan­zerkampf ist Feuer und Bewegung unter Panzerschutz.

Die Armeen des Ostens sind gepanzerte Armeen. Er vertraut offenkundig ihrer Wirksamkeit. Wir benötigen eine starke Panzerabwehr. In ihr aber spielen gepan­zerte Verbände nach wie vor die ent­scheidende Rolle, denn sie können nicht nur den Angriff des Gegners in verzö­gernden Kämpfen abnutzen und in der Verteidigung abschlagen, sondern sie sind auch fähig, und zwar sie allein, den Gegner im Gegenangriff zurückzuwerfen. Gepanzerte Truppen werden daher noch lange Zeit das vielseitigste Instrument der Kampfführung zu Lande bleiben. Auch die Auswertung der Erfahrungen im Jom-Kippur-Kriege spricht entgegen den er­sten voreiligen Stimmen dafür. Die Götterdämmerung der Panzertruppe ist noch nicht angebrochen. Das atomare Patt dürfte die Wahrscheinlichkeit des Einsatzes von Atomwaffen mindern. Es steigert die Bedeutung der konventionel­len Rüstung. Der von manchen vorge­schlagene Schritt zurück zum zu Fuß kämpfenden Infanteristen löst das Pro­blem sicher nicht. Auch die Ausnutzung der dritten Dimension hat klare Grenzen. Sie findet ebenfalls ihre Abwehr und macht den Kampf auf der Erde keines­wegs überflüssig.

Solange die Technik nicht ganz neue Möglichkeiten schafft und die Panzer­truppe die Möglichkeiten, die ihr die Technik bietet, nutzt, solange werden ge­panzerte Truppen eine entscheidende Rolle spielen.

Möge der geschichtliche Teil dieses Hef­tes beitragen zu einer gerechten Würdi­gung der Haltung und der Leistung des deutschen Soldaten, insbesondere des Soldaten der gepanzerten Truppen im letzten Weltkriege. Möge sein aktueller Teil Verständnis wecken für die Fragen der Landesverteidigung. Möge das ganze Heft die Bereitschaft stärken zum Dienst für die Gemeinschaft, für Freiheit und Recht, wenn nötig auch unter Einsatz des Lebens.

Heinz G. Guderian Generalmajor a. D.

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